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Was am fünften Tage geschah…

Von Georg  //  Allgemein  //  Keine Kommentare

Logbuch der Verfluchten Ferien * Fünfter Tag * Freitag, 31. Augustus AD 2007

Es war einmal ein Schwarzer Ritter, der immer in dunkler Rüstung herumlief, damit niemand sehen konnte, dass er ein hässlich-grünes Monstergesicht hatte. Er benutzte fiese Tricks, um überall zu gewinnen und er hatte keine Freunde. Warum, fragt ihr? Na, weil er sich mit seinen Mogeleien wohl kaum irgendwo beliebt machte: selbst die 112 lieben Kinder im Traurigen Königreich buhten ihn aus!

Drachentattoos aus Japan!

Viele schützten sich mit furchterregenden Tattoos gegen den bösen Monsterblick und liessen sich beim japanischen Tätowierstudio der Kerkermeister von Kazuki Arme, Beine, Rücken und Gesicht verzieren.

Tattoo für starke Ritter mit guten Nerven!

Als er nun nach dem Turnier seinen schwarzen Ritterhelm abnahm und die wunderschöne Prinzessin Priscilla erstmals ohne störendes Visier erblickte, verliebte er sich unsterblich in ihr hübsches Antlitz und schwor, von nun an zum guten Ritter zu werden und nicht mehr zu lügen und zu betrügen. Und – Sensation, Sensation – über Nacht verschwand auch die garstige Monstermaske und sein wahres, richtiges Gesicht kam zum Vorschein.

Morgens waren Priscilla, ihre königlichen Eltern und der ganze Hofstaat von der Anmut und der Höflichkeit des Turniergewinners Prinz’N'Rolle überrascht: vom Monster in den Traumprinzen, von dem Pri-Pri nun schon sooo laaange träumte, hatte sich der schmucke Jüngling verwandelt. Da ließ sich die Königsfamilie nicht lange bitten: Noch am gleichen Nachmittag sollte eine prachtvolle Verlobungsfeier im Schlosse stattfinden.

Prinzenpaar

Die Kinder schafften, werkelten und bereiteten alles bestens vor:

Einladungskarten wurden geschrieben, Tänze, eine Modenschau, Theaterstücke, eine Tattoo-Show und Musik wurden geprobt und einstudiert, der Saal wurde festlich geschmückt, eine große Hochzeitstorte und viele, viele Geschenke wurden vorbereitet und, und, und.

Verlobungsparty - super Programm der Kinder!

Umso tragischer war dann natürlich das Ende dieses Tages, der der glücklichste Tag für Prissy und ihren Blacky hätte werden sollen: mit so einem dreisten Überfall hatte niemand (noch nicht einmal die Schlosswache!) gerechnet. Die Gerüchteküche weiß auch nach 3 langen Tagen und Nächten immer noch nicht wirklich mehr über die finsteren Hintergründe… vermutlich steckt wieder einmal der B.Z. dahinter, oder?

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